
In einer Fabrikhalle, in der mehrere Großformat-Druckmaschinen betrieben werden, ist der elektrische Störgeist unerbittlich. VFDs, PLC-Gehäuse sowie lange Leitungen verursachen störende Signale, die die Stromstärke der Lampen beeinflussen und die spektrale Ausstrahlung gestört werden lassen. Wenn die Intensität des UV-Lichts schwankt, ändert sich auch die Tiefe der Aushärtung – die Tinte klebt an den Oberflächen, die Haftfestigkeitstests scheitern, und die Vorbereitungszeit für weitere Druckvorgänge nimmt zu. Wir haben unseren Hochleistungs-UV-Emitter so konstruiert, dass er auch bei solchem elektrischen Chaos eine konstante Aushärtung gewährleistet.
Was technisch wichtig ist: Es handelt sich um eine Hochintensitäts-Lampe mit Quecksilberdampf, die für industrielle Anwendungen entwickelt wurde. Sie liefert ein stabiles Spektrum mit einer Wellenlänge von 365 nm – ideal für Standard-UV-Tinten. Zusätzlich gibt es noch Linien bei 313 nm und 436 nm für Photopolymersysteme. Die maximale Strahlungsintensität auf der Substratoberfläche beträgt ≥ 12 W/cm² – dank eines fokussierten elliptischen Reflektors sowie einer Dichroikbeschichtung, die die IR-Wärme reduziert.
Die Stromversorgung nutzt aktive EMI-Filter sowie Line Regulation, um die Lampenstromstärke innerhalb von ±1 % zu halten – auch dann, wenn die Netzspannung schwankt. Dadurch bleibt die Intensität und Wellenlänge über eine Lebensdauer von mehr als 5.000 Stunden innerhalb von ±2 %. Der Betrieb ohne Ozon wird durch einen synthetischen Quarzkorpus sowie einen speziellen Kühlkanal gewährleistet – dadurch bleibt die Temperatur der Bauteile unter dem thermischen Limit.
Warum der Emitter in einer echten Druckhalle funktioniert: Wenn mehrere Maschinen gleichzeitig betrieben werden, können Störungen zwischen den Antrieben dazu führen, dass herkömmliche Lampen flackern. Dadurch ändert sich die Aushärtungsenergie – die Bediener müssen ständig nachjustieren. Unser Emitter filtert solche Störungen heraus, sodass die Intensität konstant bleibt – auch wenn in der Nähe VFDs aktiv sind. Das Ergebnis sind wiederholbare Aushärtungsprozesse, weniger Ausschuss und Druckgeschwindigkeiten, die keine ständige Justierung erfordern. Zudem wird Energie eingespart, da keine Überlastung der Lampen auftritt.
Praktische Details: Diese Emitter benötigen eine entsprechende Reflektorgeometrie sowie eine saubere, vibrationsarme Befestigungsoberfläche, damit die Fokussierung erhalten bleibt. Die Leistung hängt außerdem vom Kühlstrom ab – daher sollten die Luftfilter sauber gehalten werden. Verstopfte Filter führen zu Verschmutzungen des Quarzes sowie zur Degradation des Reflektors.
Die Kompatibilität hängt von der jeweiligen Druckmaschine ab. Überprüfen Sie die Länge der Lampe, die Endanschlüsse sowie die Öffnungsgröße im Vergleich zu Ihrem Aushärtungsmodul. Stellen Sie außerdem sicher, dass die spektrale Verteilung zum Photoinitiator der Tinte passt.