
Auf dem Boden ist in der Regel das Aushärteverfahren das Engpassproblem – nicht die Presse selbst. Man möchte mit 30 % höherer Geschwindigkeit arbeiten, ohne zusätzlichen Raum oder weitere Maschinen einsetzen zu müssen. Es handelt sich dabei nicht um den Bau einer neuen Linie, sondern um eine Aufrüstung des UV-Moduls, damit mehr Energie auf derselben Fläche zur Verfügung steht.
Was wirklich wichtig ist
Wir haben diese modulare Quarz-UV-Lampe nach dem Prinzip des spektralen Ausgangs und der maximalen Strahlungsintensität konstruiert. Sie bietet eine stabile, hohe Intensität bei einer Wellenlänge von 365 nm. Gleichzeitig wird die Strahlung im Bereich von 385–405 nm streng kontrolliert, damit sie mit der Aufnahmekapazität der Photoinitiatoren in den UV-Tinten übereinstimmt. Ein dichroitisch beschichteter Reflektor sorgt dafür, dass mehr nutzbare Photonen auf das Substrat gelangen – dadurch entsteht eine höhere Energiedichte, ohne dass die Leistung der Lampe erhöht werden muss. Die Quarzhülle gewährleistet außerdem eine gute UV-Transmission sowie thermische Stabilität – dadurch nimmt die Leistung der Lampe nicht ab, wenn sie sich erwärmt. Wir geben eine Lebensdauer von 5.000 Stunden an – zu diesem Zeitpunkt liegt die Leistung typischerweise noch bei über 95 % der ursprünglichen Werte. Die maximale Strahlungsintensität wird am Fokalplan gemessen, damit man sie mit dem Aushärteverfahren in Verbindung bringen kann.
Warum diese Aufrüstung sinnvoll ist
Durch den Einsatz dieser modularen Lampe erhält man eine höhere Dosis pro Durchgang – dadurch verkürzt sich die Zeit, die für eine vollständige Aushärtung benötigt wird. Das bedeutet schnellere Bearbeitungsraten auf derselben Presse, weniger Zeit zum Verweilen des Materials sowie eine geringere Wärmbelastung des Substrats. Zudem entstehen weniger Pinholes in dicken Schichten – schließlich sorgen die spektrale Abstimmung sowie die stabile Strahlungsintensität für eine gleichmäßige Aushärtung über die gesamte Fläche. Der Stromverbrauch bleibt innerhalb der Grenzen des vorhandenen elektrischen Systems – somit passt die Aufrüstung sowohl zur Maschine als auch zum Budget.
Die Details, die dafür sorgen, dass es funktioniert
Die Installation ist modulär – doch die richtige Ausrichtung der Lampe ist entscheidend. Die Lampe muss auf der Brennebene des Reflektors positioniert werden, damit die gewünschte Strahlungsintensität erreicht wird. Andernfalls kommt es zu ungleichmäßiger Aushärtung. Stellen Sie sicher, dass Ihre Stromversorgung die Spannungs- und Zündanforderungen der Lampe erfüllt. Überprüfen Sie außerdem, ob Ihr Schließmechanismus sowie die Luftzufuhr mit dem thermischen Profil der Lampe umgehen können. Für beste Ergebnisse sollten Sie die Aufrüstung mit einem Radiometer kombinieren – so können Sie die Aushärtungswerte Ihres Tintensets überwachen.